Vier Fragen - Vier Antworten: toplink Geschäftsführer Jens Weller zur Digitalisierung von Unternehmen

Unsere Arbeitsplätze werden sich verändern, das ist sicher. In den nächsten Jahren werden immer mehr neue Technologien und bisher unbekannte Arbeitsweisen in deutschen Unternehmen Einzug halten und unser gewohntes Arbeitsumfeld umkrempeln. Dabei gibt es keine Einheitslösung, die alle Firmen gleichsam übernehmen können. Jede Organisation und Branche ist anders und damit auch ihre Anforderungen und Lösungen.

Darmstadt, 22. Mai 2018 – Die Digitalisierung der industriellen Arbeitswelt schreitet voran. Sie betrifft jedes Unternehmen, ganz gleich welcher Branche und Größe. Das bestreitet fast niemand mehr. Besonders der Begriff Industrie 4.0, der für intelligente Systeme, Datenverfügbarkeit, die Vernetzung in der Produktion und Interaktionen zwischen Mensch und Maschine steht, ist rund um den digitalen Wandel nicht mehr wegzudenken. Dennoch scheint die Auswirkung in Deutschland noch überschaubar. Vor allem der deutsche Mittelstand steht vor – teils hausgemachten – großen Herausforderungen auf dem Weg in die Digitalisierung.

An Hand von vier Fragen beschreibt Jens Weller, Managing Director des Cloud-Service-Providers toplink, wieso sich Unternehmen wandeln müssen, und veranschaulicht, warum die Digitalisierung einen Paradigmenwechsel bedeutet:

1. Sind unsere Systeme, Anwendungen und Kommunikationslösungen effizient?

Digitalisierung bedeutet, dass sich der Großteil des Unternehmensalltags virtuell abspielt. In der Konsequenz sollte jeder Arbeitnehmer in seinem Unternehmen Zugang zu den wichtigsten Anwendungen haben – sei es Customer-Relationship-Management (CRM), Business Intelligence (BI) oder Kommunikation. Je nach Produkt oder Dienstleistung braucht eine Firma das für sie richtige Tool. Suchen Sie also nach Lösungen, die sich nahtlos in Ihr Tagesgeschäft integrieren lassen. Vor allem Cloud-basierte Lösungen bieten zahlreiche Vorteile für Unternehmen: Durch die Entkopplung der Daten, Applikationen und Prozesse von physischen Infrastrukturen ergibt sich einerseits größere Flexibilität, wichtig in einer Zeit, in der immer mehr Menschen von überall Zugriff auf Daten brauchen und gar nicht mehr in Büros arbeiten. Andererseits lässt sich das Daily Business mit Cloud-basierten Lösungen aber auch individueller und effizienter nutzen. So bieten Cloud-Lösungen neben mehr Agilität auch Einsparpotentiale.

2. Nutzen wir unsere Daten effektiv?

Jeder Kunde, wie auch jeder Mitarbeiter generiert wertvolle Daten. Aus diesen kann das Unternehmen viel lernen – über das Kundenkaufverhalten, die eigenen Prozesse, seine Infrastruktur, die Mitarbeiter. Doch vor allem mittelständische Unternehmen nutzen diese Daten nicht systematisch. Lassen Sie diesen „Unternehmensschatz“ nicht verloren gehen, sondern nehmen Sie sich die Zeit zu analysieren und Learnings daraus zu ziehen.

3. Sind unsere Unternehmensentscheider im digitalen Zeitalter angekommen?

Der Schlüssel zum Erfolg liegt darin, dass die Unternehmensführung beim Thema Digitalisierung mit guten Beispiel vorangeht – denn sie ist der IT-Entscheider von morgen. Im Digitalisierungsmonitor 2017 der Unternehmensberatung BearingPoint antworten über die Hälfte der Befragten, dass ihre Unternehmenskultur zu konservativ, kontrollierend, risikomeidend und top-down sei. Besonders die Aspekte „kontrollierend” und „top-down” betreffen das Management der Top-Ebene und Unternehmer – hier muss das Mindset sich zuerst ändern. Dabei hilft es, sich beispielsweise mit Digital Leadership oder agilen Führungsmethoden zu beschäftigen. Zugleich gilt es auf Kunden-Feedback zu achten, aus den ausgewerteten Daten zu Nutzern, Märkten, etc. die für die Unternehmensziele richtigen Schlüsse zu ziehen und generell sich mit der Dynamik der digitalen Ökonomie auseinanderzusetzen.

4. Profitieren wir von mehr Konnektivität?

Konnektivität ist eng verknüpft mit dem Prozess der Digitalisierung. Schauen Sie sich Ihre Unternehmensabläufe und -prozesse an und erkennen Sie, wo sich etwa ein vernetzter Datenaustausch oder selbst das Internet of Things effektiv einsetzen lassen. Sie werden dann feststellen, wie schnell sich diese Frage bejahen lässt.

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