toplink: SIP Trunk muss flexibel und verschlüsselt sein

toplink-Chef Jens Weller: “SIP Trunking bildet die Basis für den Umstieg von ISDN auf VoIP”

Darmstadt, 18. Juli 2017 - Für Unternehmen, die auf Internet-Telefonie wechseln, ist das sogenannte SIP Trunking unerlässlich, meint die toplink GmbH (www.toplink.de), Full-Service-Provider für Telekommunikation. Vereinfacht gesagt ermöglicht ein SIP Trunk, also ein virtueller Telefonanschluss, die direkte Telefonanwahl einer großen Anzahl von Endgeräten im Unternehmen. Dabei wird jedes mit einer eigenen Rufnummer ausgestattet und somit von außerhalb direkt erreichbar.

SIP Trunking stellt eine wesentliche technische Grundlage dar, um eine althergebrachte ISDN-Anlage durch eine moderne Voice-over-IP-Lösung (VoIP) zu ersetzen. Da ISDN im nächsten Jahr abgeschaltet wird, stehen derzeit viele Firmen vor genau dieser Aufgabenstellung.

Ausweg aus der ISDN-Sackgasse

Mit einem SIP Telefonanschluss wird es möglich, die firmeneigene Telefonanlage ans Internet anzuschließen, um aus der “ISDN-Sackgasse” zu entkommen. “SIP Trunking stellt die Lösung dar, um aus der auslaufenden ISDN-Welt in die moderne Internet-Welt zu gelangen. Es liegt bei den Unternehmen, diese Lösung zu wählen, um sich die Zukunft ihrer Telefonie zu sichern”, sagt toplink-Geschäftsführer Jens Weller.

Dabei bietet sich die Nutzung eines Cloud-basierten Telefonsystems an, rät Jens Weller. Dadurch sind alle Abteilungen, Firmenstandorte und Außendienstmitarbeiter mit einer einzigen Telefonanlage über das Internet vernetzt und können untereinander kostenlos telefonieren. Auf diesem Weg lassen sich Kosteneinsparungen von bis zu 60 Prozent verwirklichen, zumal auch keine Investitionen in eigene Hardware notwendig sind.

SIP Business International in mehr als 50 Ländern

Unternehmen mit internationalen Aktivitäten sollten dabei auf “SIP Business International” zurückgreifen. Damit lassen sich Standorte in über 50 Ländern an die VoIP-Infrastruktur der Firma anbinden, und zwar - besonders wichtig - mit einer nationalen Rufnummer aus dem jeweiligen Land. Die Gespräche von internationalen Niederlassungen werden somit weltweit über eine technisch identische Infrastruktur realisiert.

Hintergrund: VoIP und SIP

Die Begriffe VoIP (Voice over Internet Protocol) und SIP (Session Initiation Protocol) bezeichnen technische Protokolle im Zusammenhang mit der Internet-Telefonie. Obgleich es sich um unterschiedliche Bestandteile eines Systems handelt, werden sie häufig als Synonyme für “Telefonieren über’s Internet” verwendet. Theoretisch kann VoIP ohne SIP genutzt werden, indem beispielsweise das Protokoll H.323 der International Telecommunication Union als Alternative zum Einsatz kommt. In Deutschland hat sich jedoch vor allem im Geschäftsleben die Kombination aus VoIP mit SIP durchgesetzt. SIP Trunking sorgt in diesem Zusammenhang dafür, dass man aus dem “normalen Telefonnetz” alle Endgeräte unter ihren Durchwahlnummern erreichen kann.

Ein Vorteil liegt in der Flexibilität: Bei Bedarf lassen sich zusätzliche Rufnummern mit separaten Durchwahlen einfach anlegen und einem Endgerät zuweisen. Das Verkleinern des Rufnummernbereichs ist ebenfalls unkompliziert realisierbar, wenn vom Anbieter Rufnummernblöcke gebucht werden können. Somit bietet VoIP-Telefonie mit SIP Trunking eine hohe Flexibilität.

SIP Trunk nur in Verschlüsselung

Zahlreiche Studien haben gezeigt: Sicherheit und Datenschutz haben für Unternehmen oberste Priorität, wenn es um internetbasierte Services geht. Daher ist natürlich auch die Frage nach der Sicherheit bei VoIP und SIP Trunk von höchster Priorität. “Unternehmen sollten ausschließlich eine VoIP-Anbieter wählen, der für jeden einzelnen SIP Trunk eine Verschlüsselung anbieten kann”, rät toplink-Geschäftsführer Jens Weller.

Um ein VoIP-Telefongespräch zu verschlüsseln, wird der SIP Trunk - also der IP-Telefonanschluss, der für Aufbau und Abbau des Gespräches verantwortlich ist - durch komplexe Verschlüsselungsprotokolle wie TLS (Transport Layer Security) oder SRTP (Secure Real-Time Transport Protocol) gesichert. Diese Protokolle verwenden eine AES 256bit-Schlüssel. Experten gehen davon aus, dass zurzeit selbst ein Hochleistungscomputer mehrere hundertausend Jahre benötigen würde, um diesen Schlüssel zu knacken. Bis heute ist für diesen AES-Schlüssel kein praktisch durchführbarer Angriff bekannt. Diese nahtlose Sicherheit gibt es allerdings nur bei netzinternen Gesprächen, bei denen alle Teilnehmer über einen verschlüsselten SIP Trunk desselben Providers telefonieren. Verlässt der Anruf dieses Netz, kann die Sicherheit nicht mehr garantiert werden.

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