toplink rät: Jedes Unternehmen braucht seine ‚digitale Agenda‘

Jens Weller, CEO des Cloud-Telefonanbieters und Unified-Communications-Spezialisten toplink, empfiehlt: „Unternehmen sollten zunächst eine eigene ‚digitale Agenda‘ entwickeln.“

Darmstadt, 4. Juli 2018 – Neue digitale Technologien revolutionieren und verändern die Gestaltung des Arbeitsplatzes sowie die Erwartungen der Mitarbeiter. Die Belegschaft des 21. Jahrhunderts entwickelt sich schnell: Sie wird immer mobiler, technisch versierter und arbeitet zunehmend projektbezogen. Unternehmen müssen ihre Arbeitsumgebung diesen aufkommenden Bedürfnissen entsprechend optimieren, wenn sie nicht den Anschluss verlieren möchten.

Wie Unternehmen den Weg in die Digitalisierung mit kompetenten Partnern gehen können, erläutert Jens Weller, Geschäftsführer von toplink. Das Unternehmen gehört zu den Pionieren der Digitalisierung im deutschen Telekommunikationsmarkt und versteht sich als Lösungsanbieter des digitalen Arbeitsplatzes für KMUs (kleine und mittlere Unternehmen) sowie Großunternehmen.

Welche technologischen Trends bestimmen die Zusammenarbeit von morgen?

Jens Weller: Cloud-Computing und die Möglichkeit der Datenkommunikation von überall. Bemerkenswert dabei ist allerdings, dass diese Trends nicht von der Technologie an sich vorgegeben werden, sondern dass vielmehr politische und demografische Faktoren als Treiber fungieren. Der Fachkräftemangel etwa sorgt dafür, dass die „Ich mach es selbst“-Mentalität ausgedient hat. Unternehmen müssen lernen, sich auf ihre Kernkompetenzen zu konzentrieren und hinsichtlich der Technologien mit den richtigen Partnern zusammenzuarbeiten.

Welche Partner sind die richtigen?

Weller: Denken wir an die Konflikte innerhalb der EU, unser Verhältnis zu den Amerikanern, den Russen etc. Dies gilt es zu bedenken, denn der potenzielle Partner soll womöglich Zugriff auf die Unternehmensdaten erhalten. Wenn Unternehmen beispielsweise Daten in die Cloud legen – und Cloud-Lösungen werden immer wichtiger – dann brauchen sie eine politische und datensicherheitstechnische Verlässlichkeit. Schließlich soll der Partner kein Risiko darstellen.

Wie begleitet toplink seine Kunden auf dem Weg zur Digitalisierung?

Weller: Unter dem Stichwort „Digitalisierung“ werden zu oft nur die Vereinfachung von Prozessen und die Reduktion von Kosten mittels neuer Technologien verstanden. Das Schlagwort vom „papierlosen Büro“ kursiert in diesem Zusammenhang in den Unternehmen. Damit ist man weit entfernt von einer eigenen digitalen Agenda, die für das Unternehmen strategisch maßgebend sein sollte. Entscheidend ist nicht die Optimierung von Prozessen, sondern überhaupt erst einmal Prozesse zu definieren, die gewollt sind. toplink geht mit den Unternehmern, Betriebsräten, Personalverantwortlichen usw. in Workshops, in denen wir gemeinsam das Zukunftsszenario erarbeiten.

Welche Rolle spielen Kommunikationslösungen dabei?

Weller: Kommunikation muss der Belegschaft entsprechen, was individuell und generationsspezifisch unterschiedlich sein kann. Während ältere Mitarbeiter eher die Arbeit mit dem Tischtelefon bevorzugen, chattet die „Generation Z“ lieber. Dennoch müssen diese Mitarbeiter auch miteinander kommunizieren können – und das idealerweise anytime und anywhere.

Was sind die größten Chancen der digitalen Transformation des Arbeitsplatzes?

Weller: Mehr Flexibilität für den einzelnen Mitarbeiter. Variable, an Leistung orientierte Arbeitszeitmodelle werden immer populärer. Der einzelne Mitarbeiter wird dadurch freier in der Entscheidung, wann er wo arbeitet, ohne dabei für das Unternehmen an Performance zu verlieren. Dadurch wandeln sich die komplette Arbeitsweise, die Mentalität und schließlich die Struktur des Unternehmens. Hier bietet toplink Cloud-basierte Lösungen für moderne Geschäftskommunikation an, die diesen Wandel unterstützen – und sich dabei nahtlos in das Tagesgeschäft des Unternehmens integrieren lassen.

Fazit

Die Zukunft des Arbeitsplatzes stellt sich als komplexes, vielschichtiges Modell dar, bei dem es nicht den einen Konsens gibt. Sicher ist aber: Die Zufriedenheit der Mitarbeiter im Job ist heute eng verknüpft mit der Sehnsucht nach Selbstbestimmung, maximaler Flexibilität und Kreativität. Die Work-Life-Balance, also das ausgewogene Verhältnis von Beruf- und Privatleben, bestimmt, ob Mitarbeiter gerne, engagiert und motiviert arbeiten. Im Wettbewerb um Talente spielt der Faktor moderner Arbeitsplatz daher eine entscheidende Rolle. Hier klug zu investieren, ist wichtig für den künftigen Unternehmenserfolg.

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