Wer heute das Kommunikationsverhalten eines 15jährigen betrachtet, kann dort am besten nachvollziehen, wie die technologische Revolution unsere Kinder vereinnahmt hat. Statt zu telefonieren nutzt der 15jährige ausschließlich Messaging-Dienste wie WhatsApp oder Facebook, über die er wie selbstverständlich Texte, Bilder und Videos versendet.

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Unified Communications: Die Zukunft der Business-Kommunikation

Aus diversen Clouds schaut er Filme und Serien on demand. Fernsehen gilt ihm als Relikt des letzten Jahrhunderts. Informationen über Veranstaltungen, Reiseangebote oder Wissen, das er etwa für eine Klassenarbeit benötigt, holt er sich, während er an der Ampel wartet oder im Bus fährt.Die Gespräche mit seinen Freunden bestehen aus dem hin- und hersenden kurzer „Nachrichten“. Einen direkten Kontakt mit dem Gegenüber gibt es nicht mehr. In wenigen Jahren wird dieser 15jährige in eine Bürowelt eintauchen, die mit der klassischen Welt von Telefonapparat, Faxgerät, großem PC und Gummibaum so gut wie nichts mehr zu tun hat.

Eine IT-Abteilung, die seinen PC wartet, wird nicht mehr im Haus sein. Chats, Videokonferenzen und Zugriff auf alle relevanten Daten hält er für selbstverständlich. Präsenzanzeigen und Rufumleitungen durch sein gesamtes Kommunikationsnetzwerk stellen sicher, dass wichtige Kunden ihn jederzeit erreichen können. Dass diese integrierte Kommunikationsumgebung (man spricht auch von Unified Communications oder UCC) noch vor wenigen Jahren undenkbar war, dürfte ihn herzlich wenig interessieren. Dass die damalige Technik ISDN hieß und die neue UCC-Welt, in der er sich bewegt, auf IP-Basis läuft, SIP-Trunking voraussetzt und er über VoIP telefoniert, ebensowenig. Er erwartet, dass die Technologie seine Arbeit und seinen beruflichen Erfolg lückenlos unterstützt und er, falls erforderlich, auch am Sonntagabend von seinem Schreibtisch zu Hause aus einen Experten erreichen kann, der auftauchende Probleme zeitnah für ihn lösen kann.

Unified Communications muss fest in den Business-Alltag integriert werden

Die Herausforderung wird darin bestehen, individuelle und effiziente Lösungen, die diesem neuen Nutzerverhalten gerecht werden, in eine unternehmensweite Kommunikationsstruktur zu integrieren. Moderne Unified-Communications-Lösungen, in der unterschiedliche Kommunikationsnetze, wie zum Beispiel Daten, Telefonie und Video, in einem Netz zusammengeführt und über die viele feste und mobile Endgeräte verknüpft werden können, bieten schon heute die Vorteile einer schnellen, skalierbaren und vernetzten Kommunikation. toplink hat diesen Trend schon vor vielen Jahren erkannt und fest an innovative Technologien wie Unified Communications geglaubt. Daher verfügen wir über wegweisendes Know-How, nicht nur in Unified Communications, sondern auch rund um SIP-Trunking und die IP-Technologie.

Bring your own device: Chance oder Risiko?

Noch etwas: Kein Unternehmen wird seinen Mitarbeitern mehr vorschreiben können, welche Applikationen oder Funktionalitäten er auf seine Endgeräte herunterladen darf oder welches Messaging-System er nutzen darf. So wie der Mitarbeiter heute schon selber entscheidet, welches Endgerät welcher Marke er bevorzugt nutzt, wird sich dieser Trend in den Alltag der Business-Kommunikation hinein fortsetzen.

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Bring your own Device (BYOD) wird in vielen Unternehmen zur Selbstverständlichkeit werden (müssen)

Das wiederum wird ganz neue Anforderungen an Kompatibilität und Sicherheit stellen: Anforderungen, auf die die Provider Antworten finden müssen. Diesem Trend hin zur hohen Individualisierung des Nutzerverhaltens kann nur durch überzeugende integrierte Unified-Communications-Lösungen begegnet werden. Wenn der Anwender den Eindruck hat, dass die UCC-Lösung seines Hauses schwerfällig und wenig nutzerfreundlich ist, wird er sich seine eigenen Kanäle suchen – das sogenannte „Bypass“-Verhalten ist geboren.

Unified Communications stellt eine strategische Entscheidung auf Führungsebene dar

Deshalb ist es einfältig zu glauben, dass sich die moderne Technologie schon von alleine in den Unternehmen durchsetzen wird. Wenn Technologie nicht in überzeugende, anwenderfreundliche, sichere und komfortable Kommunikation übersetzt wird, wird genau dieser unproduktive „Bypass“-Effekt eintreten. Es ist Aufgabe der Anbieter – und das ist auch die Philosophie von toplink – in engem Kontakt mit den Kunden, also Unternehmen und Organisationen, effiziente Lösungen zu entwickeln, die von den Mitarbeitern auch akzeptiert und genutzt werden. Das heißt: Konzentration auf Kernfunktionen, einfache intuitive Bedienbarkeit, hohe Zuverlässigkeit und Verständlichkeit der Kommunikationsarchitektur.

Warum moderne Kommunikation vom Mitarbeiter positiv erlebt werden muss.

Dass Unified Communications, IP-Telefonie, SIP-Trunking und VoIP ihren Siegeszug in der Welt der Kommunikation fortsetzen werden, steht außer Zweifel. Doch es sollte unser aller Ziel sein, dass Mensch und Unternehmen die moderne Technologie nicht als Risiko, sondern als Chance empfinden. Die eigentliche Herausforderung in den kommenden Jahren besteht also darin, über alle Technikfragen hinweg die neue Technologie für Mitarbeiter und Führungskräfte in unseren Unternehmen positiv erlebbar zu machen. Erst dann ist Unified Communications auch Teil einer innovativen Unternehmenskultur, die von allen Mitarbeitern als positiv empfunden wird.

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