toplink-Chef Jens Weller: „Die deutsche Wirtschaft verlangt nach Sicherheit made in Germany“

 

Darmstadt, 8. Juni 2016 – Die toplink GmbH (www.toplink.de) schützt bei der Internet-Telefonie alle Kundenanschlüsse automatisch und permanent vor Gebührenmissbrauch. Gebührenbetrug, also das illegale Telefonieren Dritter auf Kosten eines Firmenanschlusses, zählt zu den stark wachsenden Varianten der Cyber-Kriminalität. Daher hat toplink als Betreiber eines der größten Cloud-Telefonsysteme in Deutschland eine Technologie zur automatischen Missbrauchserkennung entwickelt, die bei allen toplink-Cloud-Kunden standardmäßig integriert ist.

Dazu erklärt toplink-Geschäftsführer Jens Weller: „Im Angesicht der steigenden Hightech-Kriminalität vom Gebührenbetrug über den Dokumentendiebstahl bis hin zu abgehörten Telefonaten wächst der Bedarf der Unternehmen an umfassenden Sicherheitslösungen rasant. Gleichzeitig wünschen sich weite Teile der deutschen Wirtschaft auch Sicherheitssysteme, die hierzulande entwickelt und betrieben werden. Genau diesen beiden Ansprüchen kommen wir entgegen.“

Die Gefahr bestehe darin, dass die Telefonanlage auf Anwenderseite gehackt wird. Viele Firmen haben zwar ihre Computersysteme gut gesichert, aber vernachlässigen die Sicherheit ihres eigenen Telefonsystems und beugen dem Gebührenmissbrauch nicht vor. „Dazu gehört auch der bewusste Umgang mit Passwörtern – also beispielsweise auch das Ändern des vom Hersteller vorgegebenen Passworts, was leider allzu oft vergessen wird – sowie das regelmäßige Einspielen von Softwareupdates.“ berichtet Jens Weller. „Es gibt Fälle, glücklicherweise nicht in unserem Kundenstamm, in denen mittel­ständische Firmen Konkurs anmelden mussten, wenn ihnen auf einmal eine Telefonrechnung von über 100.000 Euro ins Haus geflattert kam“, weiß der Geschäftsführer. Um dieser Gefahr vorzubeugen, überwacht toplink alle an sein Cloud-Telefonsystem angeschlossenen Anlagen permanent auf Anomalien im Telefon­verhalten. Wenn beispielsweise plötzlich ein übermäßig hohes Gesprächsaufkommen in ein Land auftritt, in das dieser Anwender nie zuvor telefoniert hat, wird spätestens nach einer Stunde erst einmal automatisch abgeriegelt, bis die Situation geklärt ist. Die bis dahin aufgelaufenen Beträge können unangenehm sein, aber sie stellen für die Firma keine Katastrophe dar.

Aktuell wird  dieses System noch weiter ausgebaucht. Die Software „TrustCom“, die toplink gemeisam mit der Hochschule Darmstadt und Software AG entwickelt, erkennt aufgrund festgelegter Erkennungsmuster auffällige Anomalien im Verbindungsaufbau frühzeitig und kann so den Gebührenbetrug verhindern, bevor ein finanzieller Schaden entsteht.

Der „Markt“ der Hackerangriffe auf Internet-Telefonanlagen wächst nach Schätzungen der Communications Fraud Control Association (CFCA) jedes Jahr um 29 Prozent. Die Mehrzahl der Angriffe findet am Wochenende statt, um den Samstag und Sonntag ungehindert für den Betrug zu nutzen, bevor das betroffene Unternehmen im besten Fall am Montagmorgen das Desaster bemerkt und eingreifen kann. Die CFCA schätzt den dadurch entstandenen Schaden allein im letzten Jahr auf weltweit rund 35 Mrd Euro.

 

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