„TrustCom“ setzt Maßstäbe bei Betrugserkennung und Prävention – Kooperation mit Hochschule Darmstadt und der Software AG

Darmstadt, 12. August 2015 – Seit Jahren investiert die toplink GmbH in großem Umfang in Forschung und Entwicklung von Sicherheitstechnologien für die VoIP-Telefonie. In Zusammenarbeit mit der Hochschule Darmstadt und der Software AG ist jetzt das Projekt „TrustCom“ gestartet.

Damit wird ein grundsätzlich neuer und erhöhter Sicherheitsstandard in der VoIP-Telefonie gesetzt: Durch eine umfassende Kombination aus „Fraud Detection“ (Betrugserkennung) und „Fraud Prevention“ (frühzeitige Erkennung von Betrugsversuchen) sollen illegale Zugriffe in der VoIP-Telefonie bereits direkt im Anfangsstadium erkannt werden, bevor diese Schaden anrichten können.

„Bisherige Lösungen“, sagt toplink CTO Markus Schneider, „zeigten Schwächen, weil sie in der Regel erst dann greifen, wenn der Schaden bereits entstanden ist.“ Mit der aktuellen Software konnten im Jahr 2014 in fast 1900 Fällen ein Gebührenbetrug entdeckt und dadurch der finanzielle Schaden für die Kunden enorm minimiert werden. In Zukunft ist toplink in der Lage, mit Hilfe von TrustCom aufgrund festgelegter Erkennungsmuster auffällige Anomalien im Verbindungsaufbau wesentlich früher zu erkennen und so den Gebührenbetrug zu verhindern, bevor ein finanzieller Schaden entsteht.

toplink CMO Patrick Ensign betont: „TrustCom wird nicht nur flexibel in unterschiedlichen ITK-Umgebungen anwendbar sein, sondern auch der präventiven Angriffserkennung dienen.“ Mit diesen Eigenschaften kann TrustCom von jedem ITK-Anbieter, der VoIP-Telefonie nutzt, flexibel angewendet und in dessen Unternehmenslösungen integriert werden. Bei den drastisch steigenden Betrugsfällen – von Gebührenbetrug über Dokumentendiebstahl bis hin zu abgehörten Telefonaten – wächst der Bedarf des Marktes nach tiefgreifenden Sicherheitslösungen kontinuierlich.

In dem Projekt, das von der HessenAgentur im Rahmen der Landes-Offensive zur Entwicklung wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz (LOEWE) gefördert wird, wird erstmals in Deutschland ein so komplexes und flexibles Sicherheitssystem für VoIP-Telefonie auf Basis der zugrundeliegenden SIP-Trunks entwickelt.

„Für deutsche Unternehmen bedeutet TrustCom einen lang ersehnten Fortschritt“, unterstreicht Patrick Ensign, „denn viele deutsche Unternehmen akzeptieren in der Regel keine im Ausland gehosteten Sicherheitslösungen. Dass die Software zudem Betrugsversuche präventiv erkennt, ohne dass diese Schaden anrichten können, macht sie zudem im deutschen Markt einzigartig.“

Aufgrund seiner langjährigen Expertise in der VoIP-Telefonie ist toplink federführend bei „TrustCom“ aktiv. Die Software AG stellt speziell entwickelte Software zur Verfügung, die bereits erfolgreich zur Betrugserkennung im Finanzsektor zum Einsatz kommt. Die Hochschule Darmstadt baut seit Jahren unter der Leitung von Prof. Michael Massoth (Fachbereich Informatik & Telekommunikation) ein Kompetenzzentrum für Sicherheitslösungen im Sprachverkehr auf.

Für die toplink GmbH ist TrustCom ein weiterer Meilenstein auf dem Weg, in großem Umfang in die Forschung und Entwicklung von Sicherheitslösungen zu investieren, von denen auch andere ITK-Anbieter in Deutschland und Europa profitieren können. Bereits im Frühjahr 2015 wurde das Projekt „mysecureTelco“ erfolgreich abgeschlossen, mit dem toplink seine in Deutschland führende Plattform für Telefonkonferenzen (www.myTelco.de) effizient gegen unbefugte Zugriffe abgesichert hat.

Jens Weller, Geschäftsführer der toplink GmbH, kommentiert die Entwicklung: „Sicherheit in der modernen VoIP-Telefonie ist kein Wunderwerk. Mit unserem professionellem KnowHow und unserer langjährigen Erfahrung nimmt toplink nicht nur bei der VoIP-Telefonie auf Basis der SIP-Trunks die Position des Innovationsführers ein. Unser ehrgeiziges Ziel geht dahin, auch die Sicherheitslösungen auf einen neuen Qualitätsstandard zu bringen. Unsere Kooperation mit der Software AG und der Hochschule Darmstadt ist ein weiterer erfolgreicher Schritt in diese Richtung“.

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